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Monat: März 2018

Giorgio Agamben – Pilatus und Jesus

Giorgio Agamben – Pilatus und Jesus

Kennen Sie die Pasolini-Verfilmung des Matthäus-Evangeliums? Dann sind Sie Giorgio Agamben schon mal begegnet. Der Philosophieprofessor spielt darin den Apostel Philippus. Agamben überspringt gerne mal Grenzen, stand mit Pasolini in Kontakt und mit der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, auch mit Martin Heidegger und Hanna Ahrendt. In Venedig und Verona lehrte Agamben, zeitweise auch in Düsseldorf und Köln. Fasziniert ist der inzwischen emeritierte Philosoph von der Bibel und von der Theologie. Nun hat er sich die Passionsgeschichte vorgenommen, genauer: die Begegnung von…

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Georg Schwikat – Amen, Kuss und Zölibat

Georg Schwikat – Amen, Kuss und Zölibat

Sie wissen nicht, was eine „Kanzelschwalbe“ ist und auch beim „Pietistenstachel“, bei „Tabernakelwanzen“ und „Zölibatsverstärker“ versagt Ihr enzyklopädisches Wissen? Dann haben Sie Pech – denn nicht einmal theologische Standardlexika verzeichnen diese Begriffe. Glück dagegen hätten Sie, wenn Sie Georg Schwikarts Ultimatives Wörterbuch für Theologen und andere Unfromme in Ihrem Regal finden würden. Mal sarkastisch, mal liebevoll, immer aber augenzwinkernd erklärt der Theologe mehr oder weniger geläufige Begriffe aus dem real existierenden Christentum, der Kirche. Amtsinhabern mag der Atem stocken angesichts…

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Josef Dvorak – Satanismus

Josef Dvorak – Satanismus

Ein katholischer Theologe zelebriert „Schwarze Messen“ und will das Phänomen Satanismus seriös verstehbar machen: Diesem Anspruch wird Josef Dvorak weitgehend gerecht. Trotz seiner eigenen Verflochtenheit in die Okkult-Szene hat sich Dvorak geistige Unabhängigkeit und Kritikfähigkeit bewahrt. Sein bereits 1989 erschienenes Buch gilt als Standardwerk für all jene, die hinter die sensationsheischenden Schlagzeilen blicken wollen. In den Achtzigerjahren stand Dvorak selbst im Rampenlicht der Öffentlichkeit: Im österreichischen Burgenland und in Bremen zelebrierte er „Schwarze Messen“, die im Fernsehen übertragen wurden und…

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Martin Steinhäuser – Homosexualität als Schöpfungserfahrung

Martin Steinhäuser – Homosexualität als Schöpfungserfahrung

Weil die Menschen Gott nicht erkennen und danken wollen, so schreibt der umtriebige alleinstehende Apostel Paulus an die römische Gemeinde, habe Gott ihnen Strafen auferlegt. Begierden und Unreinheit seien die Folgen dieser Sturköpfigkeit, Homosexualität sei eine von ihnen. Seit dem Bestehen der Kirche wird Paulus immer wieder dazu benutzt, Homosexuelle aus der christlichen Gemeinschaft auszuschließen. Noch immer denken viele, vor allem konservative Christen so. Gleichzeitig versuchen immer mehr homosexuelle Männer und Frauen, ihre sexuelle Orientierung mit ihrem christlichen Glauben zu…

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