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Monat: Januar 2018

Edin Løvås – Wölfe in Schafspelzen

Edin Løvås – Wölfe in Schafspelzen

Sie führen Gott, Bibel und Frieden allzeit im Munde – dabei geht es ihnen nur um die eigene Macht, die sie rücksichtslos durchzusetzen versuchen. Unter dieser Spezies „Machtmensch“ leiden auch Kirchengemeinden. Intrigen statt Offenheit, Führerprinzip statt Demokratie, Lautstärke statt Demut herrscht in Gruppen, in denen sie sich hochgearbeitet haben. Dem norwegischen Missionsprediger Edin Løvås ist es zu verdanken, dass das Phänomen der Machtmenschen erstmals sensibel und auf biblischem Hintergrund dargestellt wird. „Wölfe in Schafspelzen“ nannte der Missionar sein Buch. Vierzig…

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Micha Brumlik – Der Anti-Alt

Micha Brumlik – Der Anti-Alt

Ein Mann sieht rot: „Religionskitsch“, „Märchen“, „Lüge“ sind noch die harmloseren Wortgeschütze Micha Brumliks bei Lektüre der Jesus-Bücher Franz Alts („Frieden ist möglich. Die Politik der Bergpredigt“; „Liebe ist möglich. Die Bergpredigt im Atomzeitalter“; „Jesus – der erste neue Mann“). Letzteres Werk animiert den Heidelberger Religionspädagogen gar zu Vorwürfen, die, um im Bild zu bleiben, nur als verbale „cruise missiles“ bezeichnet werden können: Alt verbreite Antisemitismus und säe Angst und Hass. Seine Kritik am Baden-Badener „Report“- Chef fasste Brumlik in…

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Geiko Müller-Fahrenholz – Vergebung macht frei

Geiko Müller-Fahrenholz – Vergebung macht frei

Einige ökumenisch gesinnte Christen ärgern sich darüber, dass ausgerechnet der Begriff „Versöhnung“ für die großen Versammlungen im Rahmen des „Konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ ausgewählt wurde. Sie befürchten, dass Versöhnung missverstanden werden könnte als allzu billige Methode, Ungerechtigkeiten mit dem Mantel vorschneller Harmonie zu bedecken. Geiko Müller-Fahrenholz‘ neues Buch räumt diese Bedenken aus und verleiht der Diskussion Tiefe. „Vergebung macht frei“ heißt es, im Untertitel verspricht der Autor „Vorschläge für eine Theologie der Versöhnung“. Die Vorsicht…

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Konrad Baumgartner (Hg.) – Für ein Sterben in Würde

Konrad Baumgartner (Hg.) – Für ein Sterben in Würde

Angesichts der „Umwälzungen im Gesundheitswesen, der Überlastung von Ärzten, Pflegenden und Angehörigen” bezeichnet der Regensburger Theologe Konrad Baumgartner die Diskussion um ein menschenwürdiges Sterben als „Herausforderung ohnegleichen”. Mit seinem Sammelband gibt ihr der Professor für Pastoraltheologie wegweisende Impulse. Besonders hilfreich ist die fachübergreifende Herkunft der Autorinnen und Autoren – sie verleiht dem Buch die nötige praktische Dimension, die rein ethisch-theologischen Überlegungen fehlt. Seelsorger und Strahlentherapeuten, Moraltheologen und Hospizhelferinnen, Sozialpolitologen und Chefärzte kommen zu Wort und schildern aus ihrem Erfahrungshorizont die…

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