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Monat: November 2017

Sabine Zinkernagel – 24 Rastplätzchen auf dem Weg zur Krippe

Sabine Zinkernagel – 24 Rastplätzchen auf dem Weg zur Krippe

Weißwasser nahe Görlitz, Juni 2015. Vielleicht haben einige Passanten irritiert geschnuppert: in die Oberlausitzer Sommerluft mengen sich Weihnachtsdüfte: Zimt, Kardamom, Vanille, Kakao. Sie entströmen der Küche des Pfarrhauses. Während ihr Mann mit freiem Oberkörper auf der Terrasse an der Predigt schreibt und ihr Sohn beim Kirschen Entsteinen schwitzt, backt die Pfarrfrau Weihnachtsplätzchen: Lebkuchen. Vanillekipferl. Zimtsterne. Das Wohnzimmer steht voller Weihnachtsdeko. Was ist da los, Advent beginnt doch erst im Dezember?! Die Lösung: Sabine Zinkernagel arbeitet an ihrem Adventsbuch. Das muss…

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Friederike Gräff – Warten. Erkundung eines ungeliebten Zustands

Friederike Gräff – Warten. Erkundung eines ungeliebten Zustands

Schade, bald, heißa, da ist Weihnachtstag, dann ist die Zeit erfüllt und das Warten hat ein Ende. Damit wird uns ein Zustand genommen, der das Leben ungemein bereichern kann. Das ist die spirituelle Erkenntnis frommer Menschen durch alle Zeiten und Religionen. Auch jenseits des Glaubens prägt das Warten das Leben. Die Journalistin Friederike Gräff hat viele erhellende Zusammenhänge herausgefunden. Sie ergründet, was das Warten in uns auslöst, in dieser schnelllebigen Gegenwart, die die Vorzüge des Wartens aus den Augen verloren…

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Ein Mann, ein Wort. Adventskalender für Väter

Ein Mann, ein Wort. Adventskalender für Väter

Ein Zelt im Schnee mit Schlitten und Lagerfeuer: Stimmt, zu einem Mütteradventskalender würde dieses Titelbild nicht passen. Und wir Väter sind ja tatsächlich etwas vernachlässigt. Während die Befindlichkeiten, Sorgen und Freuden der Mütter in der Öffentlichkeit bedacht werden, bleiben die Väter oft im Schatten – so wie Josef, der auf vielen Krippendarstellungen das Feuer entfachen oder gebückt hinter Maria stehen darf, während die „holde Magd“ sich im Lichte ihres Sohnes sonnt. Problem erkannt – und der dreifache Vater Stefan Weigand…

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Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung

Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung

„Denn wir haben Deutsch“ – hä? Seltsamer Titel, was soll das bedeuten: Wollen da welche zum Deutschunterricht? Oder ist das Slang, so nach dem Motto, „Wir haben fertig?“ Nein,  der Buchtitel knüpft an eine Aussage Martin Luthers an, in der er seinen Übersetzungsgrundsatz beschreibt: „… denn ich habe deutsch, nicht lateinisch noch griechisch reden wollen“. Der Umsetzung seines Vorhabens haben wir die heutige Wortgewalt der deutschen Sprache zu verdanken. Das Deutsch, das wir heute sprechen, wäre ohne Luthers Glaubens- und…

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25 Jahre Mauerfall. Berliner Unternehmer schreiben Geschichte

25 Jahre Mauerfall. Berliner Unternehmer schreiben Geschichte

Seit langem steht es in meinem Rezensionsregal, hat viel mit Berlin, aber so irgendwie gar nichts mit Kirche oder Glaube zu tun. Und dann blättere ich rein und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Darüber, was für Visionen Menschen haben, wie sie die in die Tat umsetzen – und wie sie den kreativen Aufbruchsgeist Berlins nutzen, um auch noch Erfolg damit zu haben. Zum Beispiel Olaf Höhn, er putschelt in den 1980er Jahren mit seinem Eiscafé in Spandau so…

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